Artischocken-Brot-Salat mit Paprika und Ei

Schon lange zählt die Artischocke zu meinen Lieblingsgemüsen und ich werde hier sicher auch noch einige Rezepte dazu veröffentlichen. Die Artischocke ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch sehr gesund.

Ein gesundes Gemüse

Bitterstoffe wie das Cynaropikrin bewirken, dass sich mehr Magensäure bildet. Sie regen damit den Appetit an. Flavonoide und Caffeoylchinasäure-Abkömmlinge steigern die Produktion von Gallensäuren in der Leber und regen die Gallenblase dazu an, mehr Gallensäuren in den Darm abzugeben. Dort erleichtern sie die Verdauung von Fetten. Außerdem legen wissenschaftliche Untersuchungen nahe, dass die Artischocke die Lebertätigkeit unterstützt und sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirkt. [http://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/artischocke]

Geschichte der Artischocke

Die frostempfindliche Artischocke stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum; vom östlichen Mittelmeer (Kilikien) über Persien bis nach Nordafrika, westlich bis Spanien und ebenso auf den Kanarischen Inseln. Erste Berichte über die Artischocke gibt es bei Plinius und Columella, wobei die Zuordnung der dort erwähnten Pflanzen unsicher ist. So könnte das altgriechische scolymos, das sich auf die Dornen bezieht, auch andere Disteln meinen. Etwa im ersten Jahrhundert nach Christus scheint der Beginn der Kultivierung der Artischocke zu liegen. Die Araber verbreiteten die Artischocke im südlichen Mittelmeergebiet. Die Bezeichnung der Pflanze in den europäischen Sprachen leitet sich von der iberisch-arabischen Bezeichnung الخرشوف / al-haršūf ab, so das spanische Wort alcachofa wie auch das italienische carciofo. Die deutsche Bezeichnung Artischocke wie auch englisch artichoke geht über die im norditalienischen verbreitete Nebenform articiocco ebenfalls auf dieses arabische Wort zurück. Selten findet sich auch die Eindeutschung Erdschocke.[1] Auch in anderen Sprachen wurde das fremdartig erscheinende Wort durch derartige Volksetymologien beeinflusst. So findet sich in älteren englischen Texten gelegentlich die Schreibung hartichoke, die offenbar auf den Volksglauben zurückgeht, das Herz (heart) der Artischocke sei ungenießbar und führe zum Tod durch Ersticken (choke).[2]

Nachdem die Pflanze durch den florentinischen Händler Filippo Strozzi Anfang des 15. Jahrhunderts aus Sizilien importiert wurde, trat sie ihren Siegeszug nach Frankreich und Großbritannien an und etwa 400 Jahre später wurde sie auch in den USA eingeführt. Bis zur französischen Revolution war die Artischocke in den Gärten des französischen Landadels ein Zeichen von Reichtum und vornehmer Lebensart.

Hauptanbaugebiete sind heute Italien, USA, Spanien, Ägypten, Argentinien und Frankreich. Die Pflanze benötigt im Garten etwa 1 m² Platz und bevorzugt sonnige, warme Plätze. Geerntet werden die faustgroßen Blütenköpfe, wenn sie noch geschlossen sind und die äußeren Schuppen leicht abstehen. Verpasst man diesen Zeitpunkt, zeigt sich eine große violette Blüte. [https://de.wikipedia.org/wiki/Artischocke]

Nach diesen sicher interessanten Fakten stelle ich hier meinen Artischocken-Brot-Salat vor. Ein schnell zubereiteter Salat, der gut vorbereitet werden kann.

Die Artischockenherzen gut abtropfen lassen und der Länge nach vierteln. Den Paprika halbieren, weiße Häute und Samen entfernen und die Paprika waschen. Unter dem Grill die Haut erhitzen bis sie platzt. Dann die Haut abziehen und die Paprika in kleine Quadrate schneiden. Tomaten würfeln, Peperoni in breite Ringe schneiden. Die Eier ca 8-10 min kochen und gut abschrecken.

Salatzutaten:

Artischockenherzen in Wasser 1 kl. Dose
Paprika, rot 1 Stück
Tomaten 1 Stück
Peperoni, mild 2-3 Stück
Oliven grün 5 Stück
Oliven durchgereift 5 Stück
Eier 1-2 Stück
Brötchen 1 Stück
Butter 1-2 Eßl

 

Dressing:

 

Schalotten 1-2 Stück
Knoblauch 1 Zehe
Peperoniwasser 3 Eßl
Rotisseur Senf 1 Tl
Pfeffer schwarz
Salz
Zucker, braun 1 Tl
Worchestershire
Sauce
2-3 Spritzer
Balsamico bianco 1 Eßl
Olivenöl 2 Eßl

Schalotten und Knoblauch fein hacken und mit den anderen Zutaten, Salz und Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack, zu einem Dressing verrühren.

Das Brötchen in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Die Scheiben in Butter in der Pfanne anrösten und auf Küchenpapier etwas abkühlen lassen. Die Eier der Länge nach vierteln.

Alle Salatzutaten außer Brot und Ei mit dem Dressing vermischen. Gut durchziehen lassen. Dies kann auch schon am Vortag sein.

Brotscheiben noch lauwarm unter den Salat heben und mit den Eivierteln anrichten.

Artischocken-Brot-Salat mit Paprika und Ei

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6 Gedanken zu “Artischocken-Brot-Salat mit Paprika und Ei

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