Essenz von grünem Spargel

Eine leichte und frische Suppe aus grünem Spargel. Sie belastet das Kalorienkonto nicht so arg und ist doch ein leckerer Appetizer.

Hier noch ein paar interessante Fakten zur Geschichte des Spargels:

Spargel ist als Gemüse und Heilpflanze seit langem bekannt. In China wurden Spargelpflanzen (Verwandte des jetzigen Gemüsespargels) schon vor über 5000 Jahren gegen Husten, Blasenprobleme und Geschwüre verordnet.[4] Die Ägypter verwendeten ihn vor 4.500 Jahren, Griechen und Römer kannten ihn bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. Der römische Autor Columella erwähnt ihn in seinem Buch De re rustica. Als Heilpflanze diente bevorzugt wildwachsender Spargel, der schon bei Hippokrates von Kos erwähnt wurde und nach Dioskurides harntreibend und abführend wirken sowie gegen Gelbsucht helfen sollte. Mit diesen Indikationen wurde er bis ins 19. Jahrhundert verwendet.

Mit den Römern und ihrer Kultur fand der Spargel vermutlich auch den Weg über die Alpen (in Trier wurde 1994 ein bleiernes Preisschild für Spargel aus dem 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung gefunden).[5] Mit dem Niedergang der römischen Kultur verschwand auch der Spargelanbau. Erst für das 16. Jahrhundert ist der Anbau wieder belegt – Spargel galt damals in aristokratischen Kreisen als teure Delikatesse.

Früher war die Wurzel amtlich als Heilmittel anerkannt (offizinell); die Samen wurden als Kaffeesurrogat verwertet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Gem%C3%BCsespargel]

Zutaten für 4 Portionen:

grüner Spargel  500  g
Hühnerfond  1200  ml
Karotten  1/2  Stück
Frühlingszwiebeln  1/2  Stange
Piment  3  Körner
Dillspitzen  1-2  Prisen
Limettensaft  1  Eßl
Zucker  1  Tl
Muskatnuß  1  Msp
Salz
  • Von dem grünen Spargel die holzigen Enden abschneiden. Die einzelnen Stangen um ein drittel kürzen und diese Drittel schälen, dann halbieren.
  • Karotte schälen und in Juliennestreifen schneiden.
  • Frühlingszwiebel putzen und in Röllchen schneiden.
  • Den Hühnerfond mit den Schalen und den holzigen Enden aufkochen. Limettensaft, Zucker und die zerdrückten Pimentkörner zugeben. Im geschlossenen Topf ca 20 Minuten köcheln lassen. Je mehr Spargelschalen man hat desto besser wird die Brühe.
  • Die Flüssigkeit abseihen und weiterverwenden.
  • Karottenjulienne, Frühlingszwiebelröllchen und Spargelabschnitte in die kochende Brühe geben und 5 Minuten kochen.
  • Spargelspitzen nach Geschmack zugeben und weitere 10-15 Minuten kochen. Nicht benötigten Spargel für ein anderes Gericht verwenden.
  • Die Brühe mit 1 Messerspitze Muskatnuß und Salz abschmecken. Dazu kann Toastbrot gereicht werden.
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