Erdbeer-Physalis-Salat

Zur Zeit ist ja die Wahl eines Desserts nicht schwer, denn wer könnte bei einem Marktspaziergang schon an den hell- bis dunkelrot leuchtenden Früchten vorbeigehen.

Diese Früchte gibt es in vielen Sorten. Hier einmal ein kleiner Überblick.

Im Anbau befinden sich über einhundert Sorten, von denen etwa dreißig im Erwerbsobstbau Bedeutung haben.[14] Man unterscheidet einmal- und immertragende (z. B. ‚Elan‘) Sorten. Die einmaltragenden Sorten, auch Juniträger oder Kurztagssorten genannt, tragen im mitteleuropäischen Klima etwa 4 Wochen lang. Die Reifezeit ist je nach Klima und Sorte der Monat Juni. Die remontierenden, immertragenden Sorten bringen eine kleine Ernte Anfang Juni und den Großteil von Ende Juli bis zum Frost. Generell schmecken die remontierenden Sorten schlechter.[15][16]

Alle Sorten können über mehrere Jahre beerntet werden. Vor allem wegen der mit dem Alter der Pflanzen nachlassenden Fruchtgrößen werden sie im Erwerbsanbau aber meist nur 1 oder 2 jährig kultiviert.[17]

Zu den besonders bei Hobby-Gärtnern beliebten Sorten – häufig handelt es sich dabei um Kreuzungen mit der Gartenerdbeere – gehören „Hänge-Erdbeeren“, bodendeckende Sorten wie ‚Florika‘ oder ‚Rügen‘ und „Klettererdbeeren“, die an Zäunen aufgebunden wachsen können. Auch „Erdbeerbäumchen“ werden heute angeboten.

Die Hauptsorten im konventionellen Anbau in Deutschland sind:

 
Erdbeersorte ‚Mieze Schindler
  • ‚Flair‘: sehr früh, Frucht mittelrot glänzend, regelmäßig lang-spitz-kegelförmig, guter bis sehr guter Geschmack mit mehr Säure als Clery, geringer bis mittlerer Ertrag, Pflanze stellt höchste Ansprüche an Wasser- und (Spuren-)nährstoffversorgung, anfällig für Rhizomfäule[18]
  • ‚Honeoye‘: früh, Frucht dunkelrot glänzend, stumpfkegelförmig, guter, etwas säuerlicher Geschmack, bei schwülheißer Witterung, starkem Behang und viel Blattmasse auch bittere Früchte, anfällig für Wurzelkrankheiten, hohe Erträge
  • ‚Clery‘: früh, leuchtend hellrot, regelmäßig lang-spitz-kegelförmig, guter, etwas flacher Geschmack, da sehr wenig Säure, mittlerer Ertrag, eher wenig anfällig für Wurzelkrankheiten, verbreitet in warmen Anbauregionen[19]
  • ‚Darselect‘: früh bis mittelfrüh, Frucht mittelrot und kegelförmig, sehr guter Geschmack, insbesondere bei hohen Tagestemperaturen, sehr anfällig für Blütenfrost und Mehltau, mittlerer Ertrag
  • ‚Elsanta‘: Hauptsorte; mittelfrüh, Frucht hell(orange-)rot, breitkegelförmig, guter bis sehr guter Geschmack, bei regnerischer Witterung etwas wässrig, gut haltbar, Pflanze anfällig für Wurzelkrankheiten, hoher bis sehr hoher Ertrag (bis über 30 t/ha)
  • ‚Sonata‘: Reifezeit etwa 2 Tage nach Elsanta mit etwas kräftigerer Fruchtfarbe. Geschmack teilweise besser als Elsanta mit etwas mehr Säure und Aroma. Fruchthaut etwas weicher. Kaum Krüppelfrüchte. Relativ neue Sorte mit bereits großen Flächenanteilen im Erwerbsanbau. Sehr anfällig für Rhizomfäule.
  • ‚Lambada‘: früh bis mittelfrüh, der Geschmack dieser Sorte wird immer wieder gelobt. Leider ist ihr Ertrag nur mittelmäßig (1,5 kg Ertrag Hkl 1 pro m)[20] und sie ist sehr anfällig für Mehltau.
  • ‚Korona‘: mittelfrüh, Frucht rot bis dunkelrot, anfangs groß, im Ernteverlauf klein werdend, sehr weich, deshalb nur als Selbstpflücksorte verbreitet, Geschmack sehr gut, anfällig für Fruchtfäulen, hoher Ertrag
  • ‚Florence‘: spät, Frucht regelmäßig kegelförmig, mittelrot, teilweise mit bräunlichem bis violetten Schimmer, Geschmack gut, aber von Frucht zu Frucht unterschiedlich, Ertrag sehr hoch
  • ‚Malwina‘: extrem spät, ca. 22 Tage nach Elsanta. Frucht dunkelrot, glänzend, gleichmäßig breitkegelförmig, voll ausgereift ausgezeichneter Geschmack. Frucht etwas weich. Pflanze bestockt sehr stark. Anfällig für Xanthomonas und Rhizomfäule[21]

Kleine Flächenanteile oder regionale Bedeutung haben (nach Reifezeit) die Sorten Alba, Daroyal, Rumba, Elianny, Polka, Symphony, Salsa und Yamaska sowie die remontierenden Sorten Evie 2, Everest, Florin, Sweet Eve und Eve’s Delight[22]

Folgende Sorten haben in der Vergangenheit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt, wurden aber von neueren Sorten verdrängt. Sie werden heute fast nur noch in Hausgärten angebaut:

  • Senga Sengana‚: mittelfrüh reifend mit mittelgroßen, dunkelroten Früchten – eine bewährte Sorte mit besten Eigenschaften zum Einkochen und Einfrosten, aber im Vergleich zu modernen Sorten geringem Ertrag
  • Mieze Schindler‚: Spätsorte mit kleinen, dunkelroten, hocharomatischen Früchten
  • ‚Tenira‘: Spätsorte mit intensiv roten und großen Früchten
  • ‚Elvira‘: große, sattrote Beeren, reift früh
  • Ananaserdbeere: eine weiße Erdbeere mit roten Nüsschen und leichtem Ananas-Geschmack

Die bei Hobbygärtnern beliebte sogenannte Monatserdbeere blüht und fruchtet von Mai bis Oktober und wird deshalb auch als „immertragende“ Erdbeere bezeichnet. Sie gehört jedoch nicht zur Art der Gartenerdbeere, sondern zur Walderdbeere (Fragaria vesca var. semperflorens).[23]

Neue Erdbeersorten werden im deutschsprachigen Raum von verschiedenen Züchtern selektiert und selbst oder in Lizenz vermehrt. Dabei sind Geschmack, Krankheitsresistenz, Fruchtfestigkeit/Transportfähigkeit und Ertrag die wichtigsten Selektionskriterien.[https://de.wikipedia.org/wiki/Gartenerdbeere]

Zutaten für 4 Desserts:

Erdbeeren 500 g
Physalis 200 g
Limettensaft 2-3 Eßl
Zucker 1-2 Eßl
Vanillezucker 1 Tl
  • Die Erdbeeren vorsichtig waschen und die Stielansätze herausschneiden. Große Früchte vierteln, kleine Früchte halbieren.
  • Die Physalis aus ihren Hüllen lösen und waschen.
  • Mit Zucker, Vanillezucker (Vanillemark oder gemahlene Vanille) und Limettensaft kurz marinieren.
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