Pizza Auberginen Schafskäse

Zum Glück auf einem kleinen Hügel und dann noch im 2. Stock sitzend schaue ich den Fluten und dem bedeckten Himmel zu. Da tut eine kleiner Ausflug in die italienische Küche doch wieder gut. Heute mal mit einer leckeren Gemüsepizza. Wie immer mit einem Boden aus Hartweizendunst, es gibt nichts besseres. Diesmal mit Mozzarella und Schafskäse. Geschmacklich dominiert die Aubergine. Eine Frucht die unsere Küche doch sehr bereichert hat.

Die Aubergine (/obɐˈʒiːnə/; Solanum melongena) oder Eierfrucht beziehungsweise Eierpflanze – in Österreich heißt die Pflanze Melanzani – ist eine subtropische Pflanzenart, die zur Gattung Nachtschatten (Solanum) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehört. Von der Aubergine gibt es drei Hauptvarietäten: var. esculentum, „Nees“ mit runden eiförmigen Früchten, var. serpentinum, „L.H.Bailey“ mit langen schlanken Früchten und var. depressum, „L.H.Bailey“ mit besonders kleinen Früchten.[1][2]

Die in Deutschland bekannteste Form ist Solanum melongena var. esculentum mit ihrer keulenförmigen, dunkelviolett bis schwarz erscheinenden, etwa 20 cm langen Frucht. Andere Formen können aber auch weiß (eierfarbig, daher der Name) oder auch weiß und violett sein. Bei beginnender Überreife treten Verfärbungen zum Braunen und Gelben hin auf und der Glanz der Früchte verschwindet zunehmend. Da insbesondere unreife und junge Früchte der in Deutschland am häufigsten verkauften schwarzen, etwa 20 cm langen Aubergine aufgrund ihres Gehaltes an Bitterstoffen und Solanin nicht zum Rohverzehr geeignet sind,[3] werden sie gedünstet, gebraten oder gekocht als Gemüse gegessen. Andere asiatische Formen sind aber teilweise auch im rohen Zustand genießbar. Auberginen können, wie andere Gemüse auch, geringe Mengen Nikotin enthalten. Die Menge schwankt, je nach Untersuchung, zwischen „nicht nachweisbar“ und 100 Mikrogramm pro Kilogramm Frucht. Gelegentlich wird behauptet, der Nikotingehalt der Aubergine sei besonders hoch. Dieses Gerücht beruht auf einer alten Analyse, die sich inzwischen mehrfach als fehlerhaft erwiesen hat.[4]

Verwendung in der Küche

Die Aubergine wird heute insbesondere in der mediterranen, orientalischen und türkischen Küche verwendet, wo sie mit einigen speziellen Gerichten zu großer Berühmtheit gelangt ist. So ist in der Türkei İmam bayıldı beliebt, eine geschmorte, mit Tomaten und Zwiebeln gefüllte Aubergine. In Griechenland dagegen bereitet man aus Auberginen Moussaka, ähnliche Gerichte unter ähnlichen Namen in weiteren Ländern des Balkan und im arabischen Raum. Im Orient wird sie häufig als Paste oder Püree (Baba Ghanoush) als Vorspeise gereicht und am westlichen Mittelmeer ist sie Bestandteil des Ratatouille. In der italienischen Küche sind insbesondere die „Melanzane alla Parmigiana“ (Auflauf) und die „Melanzane ripiene“ (gefüllte Auberginen) bekannt.

Belege über die Verwendung der Aubergine in der chinesischen Küche reichen bis ins Jahr 609 zurück. Heute werden im Süden des Landes vor allem längliche, weiße und grüne Früchte bevorzugt, während im nördlichen Teil des Landes, wie in Peking, vor allem Cultivare mit kleineren Früchten und kürzerer Reifezeit angebaut werden. Die Aubergine gehört zu den wichtigen Sommergemüsen in China.[5]

Bei vielen Zubereitungsarten wird die Aubergine zunächst in Scheiben geschnitten und gesalzen. Dabei wirkt das Salz osmotisch und zieht Fruchtsaft und dabei Bitterstoffe aus der Schnittfläche, die abgewaschen werden können. Anschließend werden die Scheiben in heißem Öl gebraten. Dabei muss sorgfältig entfettet werden, da Auberginen viel Fett aufsaugen. Häufig werden Auberginen auch gegrillt. Dazu können einerseits Scheiben, andererseits auch die ganze Frucht mit Schale verwendet werden. Auberginenpaste wird meist aus dem weichen Fleisch in der Schale gegrillter Auberginen hergestellt.

Nach dem Anschneiden der rohen Aubergine findet eine schnelle enzymatische Bräunung des Fruchtfleisches statt, was auf eine hohe Phenolaseaktivität zurückgeht.[3] [https://de.wikipedia.org/wiki/Aubergine]

Zutaten für eine Pizza:

Hartweizen-Pizzaboden 1 Stück
Tomatensugo oder
Tomatensauce
150 ml
Mozzarella 125 g
Auberginenscheiben,
gebraten
8 Stück
Spitzpaprika, rot 1 Stück
marinierter
Schafskäse
100
Schalotten 1-2 Stück
Knoblauch 2-3 Zehen
Oliven, grün 10 Stück
Peperoni, mild-pikant 3-4 Stück
Kapern 1 Eßl
Pfeffer, schwarz
Salz
  • Mozzarella stiften und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Spitzpaprika waschen, entkernen und putzen, mit der Hautseite nach oben 10 Minuten im Ofen bei 200 Grad Celsius grillen. Auf einen Teller legen und sofort abdecken und 10 – 15 Minuten ruhen lassen. Die Haut abziehen und das Fruchtfleisch in Streifen oder Würfel schneiden.
  • Schalotten und Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
  • Peperoni in breite Ringe schneiden und mit Schalotten, Knoblauch, Oliven und Kapern mischen.
  • Den Pizzaboden mit dem Tomatensugo bestreichen.
  • Mozzarella gleichmäßig verteilen.
  • Die Auberginenscheiben aufsetzen.
  • Die Schafskäsewürfel verteilen.
  • Alles gleichmäßig mit der Mischung bestreuen.
  • Die Pizza im auf 250 Grad Celsius gut vorgeheizten Backofen mit Backstein 10 – 12 Minuten direkt auf dem Stein backen.
  • Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

 

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